Connection timed out Jugendarbeit : Evangelische Kirchengemeinde Entringen

Jugendarbeit in der Evangelischen Kirchengemeinde Entringen

Selbständig miteinander unterwegs

Wie Jugendarbeit in Entringen funktioniert

von Martin Bauer


„Das Jugendwerk“ ist ein Entringen ein Begriff, denke ich. Man verbindet damit
vielleicht Jungschararbeit, Jugendgottesdienste und -aktionen, und wahrscheinlich auch manche Gesichter und Namen. Für viele Leute war aber nicht immer sichtbar und klar, wie eng Jugendwerk und Kirche zusammen gehören und eigentlich verbunden sind.

 

Vielleicht haben Sie sich über den Titel gewundert. Ihn nicht ganz verstanden. Zugegeben: Es ist auch nicht so einfach. So schwer sogar, dass wir vom Jugendwerk uns im vergangenen Jahr sogar ein ganzes Wochenende Zeit genommen haben, uns damit zu beschäftigen. Aktuell ist das Thema noch immer!


Ursprung des Titels war die sogenannte „Schwabenformel“, das Grundgerüst für die ev. Jugendarbeit im Ländle. Nämlich, dass diese „selbständig, im Auftrag der Landeskirche“ statt findet. Diese Formulierung stammt aus der  Nachkriegszeit und ist bis heute topaktuell. Diese Struktur funktioniert, auf Landes-, Bezirks- und Ortsebene. Werke wie einzelne Mitarbeiter werden von ihrem Auftraggeber, der Landeskirche mit der Jugendarbeit beauftragt, darin unterstützt und befähigt. Diese können dann selbständig, mit fast allen Freiheiten, Jugendarbeit vor Ort gestalten. Und die Kirchengemeinde hat so ein „Expertenteam“ für Kinder und Jugendliche beisammen, welches die Jugendarbeit verantwortet.


Über die einzelnen Worte hatten wir uns Gedanken gemacht: Von hinten beginnend, haben wir uns gefragt, warum wir eigentlich unterwegs sind. Und wohin. Beim Missionsauftrag aus Matthäus 28 sind wir hängen geblieben. Menschen zu begleiten und sie näher zu Jesus zu bringen, diesen Auftrag gibt uns Jesus und dafür sind wir unterwegs.


Alle Christen haben diesen Auftrag, wobei wir schon beim 2. Punkt wären:
„miteinander“. Heute gibt es viele Möglichkeiten von Gemeinschaft, Gemeinschaften oder Gemeinden und jeder Mensch sehnt sich ja auch nach Gemeinschaft. Paulus betont den Wert einer gesunden Ortsgemeinde. Und uns war das auch wichtig. An einer Kirche mitzuarbeiten, die offen für alle ist und in der sich jeder zu Hause fühlt.

 

Warum, könnte man sich jetzt fragen, gibt es ein „selbständiges“ Jugendwerk, wenn wir doch den gleichen Auftrag haben und in die gleiche Richtung unterwegs sind? Ein paar Vorteile und Hintergründe sind oben schon genannt, aber bleiben wir doch bei biblischen Beispielen: Jesus geht genau so vor: Er sendet seine Jünger aus, ohne sie allein zu lassen. Zuerst in umliegende Dörfer, dann in die ganze Welt.

 

Selbständigkeit ist wichtig, um eigene Erfahrungen im Mitarbeitersein machen zu können. Selbständigkeit heißt, dass man Verantwortung trägt, bzw. sie zu tragen lernt. Dass man eigene Ideen ausprobieren kann, und dass einem etwas zugetraut wird. Der Selbständigkeit geht eine Sendung, eine Beauftragung voraus. In diesem Fall von unserer Ortsgemeinde - „selbstständig im Auftrag“…

Mehr Informationen gibt es auf den Seiten des EJW: